Geschichte



Gründung (1972) 1974 zunächst als Quartett (Holger Eichhorn) mit Zink und 3 Posaunen, dann  + Dulcian (Bernhardt Junghänel nach bereits längerer Freundschaft und Zusammenarbeit u.a. im Berliner Ensemble für AlteMusik seit Mitte der 60er Jahre bis zu seinem Tod 1994),

+ Orgel (Harald Vogel), + Tenor (Harry Geraerts), + Violine (Thomas Albert),
+ Vocalsolisten (Rene Jacobs, Marius van Altena, Max van Egmont, Harry van der Kamp);

parallel zur Concertmusic des 17. Jahrhunderts. Aufbau eines 16. Jahrhundert-Bläser-Ensembles (Krummhörner, Dulciane, Pommern, Posaunen, Trompeten, Rauschpfeifen; Debut: Berliner Festspiele 1975);

erste Konzerte an verschiedenen historischen Orgeln Nordhollands und Ostfrieslands; Konzert und Rundfunkaufnahmen (Radio Bremen) an der Compenius-Orgel/ Fredericksborg (August 1974);

Juli ’74 erste Schallplattenaufnahme der Musicalischen Compagney an der historischen Orgel zu Uttum (1640: Cesare, Cima, Frescobaldi...);
sporadische Zusammenarbeit mit Siegiswald Kuiken,Ton Koopman, Johan van der Mer, Thomas Albert, Edward Higginbottom...

Zusammenarbeit mit den Sendern/Rundfunkanstalten: Radio Bremen, RIAS, Bayrischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Deutschland-Radio...; Italien: RAI, Österreich: ORF, Niederlande: NCRV

Fernsehzusammenarbeit hauptsächlich mit Radio Bremen, SFB (u.a. 2 x 1-Std-Filme...)

LP/CD-Aufnahmen mit (DGA), Erato, Thorophon, ARION, Teldec, D+G, Amb, CPO; Capriccio

Konzertaktivitäten:

Dänemark, Schweden, Finnland; Polen, Tschechien, Slowakei, Italien, Österreich, Schweiz;
Frankreich, Spanien, Holland, Belgien, USA;


Festivals:

HollandFestival (Amsterdam, Utrecht),FlandernFestival (Mechelen),Ossiach (Carinthischer Sommer), Musikfest/Bremen, DollardFestival (Aurich, Emden, Norden, Groningen...);
AlteMusik-Festival (Sevilla);
Heidelberger Schloßfestspiele, Nymphenburger Sommerfestspiele, AlteMusik-Festival (StarySanc), Berlin: Festwochen; Bachtage...;
Sommerfestspiele: Innsbruck...

1979-1994: Institutionelle Förderung durch den Sen.f.Kult.Angel (auf dieser Basis ließen sich pro Jahr 3-4 anspruchsvolle Konzertprojekte teils auch größerer Besetzung durchführen).

Tafelmusik und musikalische Umrahmungen bei politischen und Staats-Empfängen des Berliner Senats (überwiegend in Schloß Charlottenburg und Zitadelle Spandau), 1979-1989.


Zusammenarbeit mit folgenden auf AlteMusik spezialisierten Sängern:

Sopran: Tölzer Knabenchor, Knaben des New College Choir Oxford, Staats- und Domchor/ Berlin, Knabenchor/Hannover, KnabenChor Poznan...; Timothy Penrose, David James, David Cordier, Ralf Popken, Paolo Gazzano…

Alt/Countertenor: Paul Esswood, Rene Jacobs, Kevin Smith, Charles Brett, Timothy Penrose, David James, David Cordier, Ralf Popken, Kai Wessel, Frederic Meylan...

Tenor: Nigel Rogers, Harry Geraerts, Marius van Altena, Wilfried Jochens, Mark Padmore, John Potter, Rufus Müller, Charles Daniels, Henning Kaiser, Jan Kobow...

Bass: Wilhelm Pommerien, Max van Egmont, Harry van der Kamp, Peter Kooy, Jelle Drayer, Kees Jan de Koning, Michael Schopper, Franz Josef Selig, Michal Pospisil, Wolf M. Friedrich.


Stärkere Ausrichtung nach Westdeutschland sowie ins benachbarte Ausland – insbesondere Holland, Dänemark und Polen – brachte seit 2000 u.a. auch eine Verlagerung zu größeren Projekten und Besetzungen. Eine Ensemblestärke von siebzehn Instrumentisten – so etwa bei Aufnahmen (Capriccio) und Konzerten mit Vokal-Solisten und Tölzer Knaben-Chor in Orlando di Lassos BußPsalmen (2002-2003-2004) – war nicht ungewöhnlich. So auch beim Bachschen Stil’Antico-Motetten-Projekt mit 4 Gesangs-Solisten und 15 Instrumentisten.


Seit Ende 2004 dann mit dem Weihnachts-Oratorium mit ebenfalls 4 Gesangs-Solisten und nun 17 Instrumentisten eine stärkere Orientierung in Richtung Bachscher Kantaten- und Oratorien-Werke.